Akademie 55plus Darmstadt - Berichte 2022

Auf den Spuren des Kotelettpfads

kotelettpfadRafet Isler hat am 19. Juni eine Aka-Wandergruppe  über den Kotelettpfad nach Roßdorf geführt.

Diese Wanderung hat er auf der Web-Seite des Darmstädter Lauftreffs dokumentiert. Wer Lust hat, kann dort - mit vielen Illustrationern - mehr erfahren über die Geschichte des Pfades und die Strecke.

> zur Dokumentation

Poesie des Unsinns

Der Abend mit Walter Renneisen bot wirklich das Versprochene: Abschied vom alltäglichen, gewohnten Denken. Ein für seine 86 Lebensjahre fitter und gedankenschneller Akteur riss sein Publikum mit in die Nonsenswelt der Literatur. Sinnlose Silben, Wortspiele, Schüttelreime und populäre Zitate Schlag auf Schlag einmal in einen verspielten Rahmen gestellt, das erfreute die Zuhörer im vollbesetzten halbNeun Theater.

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Hilfe für Kinder in Afghanistan

Der in Darmstadt bekannte und beliebte Kinderarzt Dr. Hans Joachim Landzettel engagierte sich nicht nur in seiner Darmstädter Praxis für Kinder und Jugendliche, sondern war auch weltweit engagiert.
In seinem spannendenVortrag erzählte Dr. Landzettel den Akaler/-innen von seinen eigenen Erfahrungen in Afghanistan. Nach einem kurzen Überblick über die leidvolle Geschichte dieses Landes mit über dreißig Ethnien berichtete er von seinen ersten Eindrücken Anfang der 2000er Jahre.

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Führung durch das Eisenbahnmuseum

Am Rand von Kranichstein befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerks das Eisenbahnmuseum (Bahnwelt Darmstadt Kranichstein). Ein seit 1970 ehrenamtlich tätiger Verein hat hier über viele Jahre ausrangierte Loks, Waggons und spezielles Eisenbahnzubehör gesammelt und in vielen Arbeitsstunden fachmännisch restauriert.

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Depressionen 55+

Prof. Dr. Martin Hambrecht, ehem. Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Agaplesion Elisabethenstift in Darmstadt berichtete in einer spannenden Präsentation über depressive Störungen im Alter. Eine Depression bezeichnet ein Krankheitsbild, bei dem Betroffene über einen längeren Zeitraum unter einer gedrückten Stimmung und einer Verminderung von Antrieb und Aktivität leiden.

Depressionen können jeden treffen, bei älteren Menschen sind jedoch Besonderheiten in der Entstehung, im Verlauf und im Umgang mit der Krankheit zu berücksichtigen. 10% der über 75jährigen leiden an einer depressiven Erkrankung, in Alten- und Pflegeheimen sogar 20% bis 40% der Bewohner/innen.

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Auszeichnung für Petra Neumann-Prystaj

Unsere 2. Vorsitzende bekommt den Preis der AWO Darmstadt

pnp3Es ist nicht der erste Preis, den unsere stellvertretende Aka-Vorsitzende, Petra Neumann-Prystaj, bekommen hat. Aber es ist die erste Auszeichnung speziell für ihr unermüdliches soziales Engagement, das sie in ihrer Tätigkeit als Redakteurin des Darmstädter Echos zeigte - 45 Jahre lang.

Aber auch drumherum und nach der Pensionierung war sie aktiv im Einsatz für die schwächeren Glieder unserer Gesellschaft, weshalb ihr nun die AWO Darmstadt den Elisabeth-Kern-Preis verlieh.

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Bleibt man „Gesünder mit einer Frühjahrskur?“

Diese Frage beantwortete uns Christa Burger in ihrem detaillierten Vortrag. Sie kennt sich nicht nur mit den Vorgängen im Körper sehr gut aus, es war auch faszinierend von ihr zu hören was Kräuter alles können. Man hätte direkt glauben können, dass für oder gegen alles ein Kraut gewachsen ist.

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Thrombose und Lungenembolie

dr heroldEs kann jeden treffen, betonte PD. Dr. med Jörg Herold, Direktor der Klinik für Gefäßmedizin – Angiologie, Klinikum Darmstadt in seinem Vortrag bei der Aka55plus. Wichtig sei es, auf die Anzeichen zu achten, die oftmals nicht wahrgenommen oder unterschätzt werden. Frühzeitig erkannt, ist eine erfolgreiche Behandlung möglich.

Die Thrombose ist die dritthäufigste Herz-Kreislauferkrankung in Deutschland. Besonders gefährdet sind ältere Menschen. Risikofaktoren sind Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel durch zu langes Sitzen oder Liegen, z.B. nach einer Operation oder einer Verletzung. Das Blut wird dicker und neigt zur Gerinnung.

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19 Autoren setzen sich mit Covid 19 auseinander

CO-RO-NA heißt das Buch. Was wie ein Schlachtruf klingt, ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Pandemie. Die Texte stammen allesamt aus den Federn hessischer Literaten und geben ganz persönliche Einblicke wieder. Das spannende Gespräch mit dem Schriftsteller und Herausgeber des aktuellen Buches, Paul Hermann Gruner, führte Petra Neumann-Prystaj, die stellvertretende Vorsitzende der Akademie 55plus.

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„Da sein und Zeit schenken“

Vortrag über die Aufgaben von Hospizdienstmitarbeitern

12 Jahre lang hat sich Hans-Jürgen Meyendorf ehrenamtlich im Hospizdienst der Malteser in Darmstadt engagiert, hat Sterbende begleitet und ihre Angehörigen getröstet. In einem eindrucksvollen Vortrag für die Mitglieder der Akademie 55plus berichtete er über seine Erfahrungen.

Auf dem Tisch vor ihm lag ein Stapel Bücher mit dem Titel „Begleiten auf der letzten Wegstrecke des Lebens“. Der Referent berichtet dort über seine Erlebnisse mit den Menschen, deren Begleiter er bis zum Ende war.

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Endlich wieder: Der erste Medizinervortrag seit über zwei Jahren

Rückenschmerzen bei Osteoporose

erklärte Prof. Dr. Michael Wild, Direktor der Klinik für Orthopädie, Unfall – und Handchirurgie am Klinikum Darmstadt, sehr anschaulich. Im Anschluss an den Vortrag hatten die sehr interessierten Zuhörer/-innen die Möglichkeit, ihre vielen Fragen zu stellen, die gründlich und kompetent beantwortet wurden.

Insbesondere im fortgeschrittenen Alter handelt es sich bei Rückenschmerzen - so der Referent - häufig um Osteoporose (Knochenschwund).

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Was das Gehirn sich wünscht

berichtete uns Christa Burger in einem fulminanten Vortrag. Sie referierte aus wissenschaftlicher Sicht, und doch für uns Laien verständlich, welche Verhaltensweisen und welche Ernährung einem gut funktionierenden Gehirn und Gedächtnis zuträglich sind und welche Aktivitäten obendrein förderlich sind um unser wichtigstes Organ gesund zu erhalten.

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Tatort Internet

tatort internet2Kurzweilig und informativ war der Vortrag zum Thema "Tatort Internet", den Michael Rühl - Fachberater 'Cyber Crime' der Polizei Hessen-Süd - am 21. März vor einem interessierten Publikum bei der Aka 55plus hielt.

Er demonstrierte anschaulich an Beispielen, mit welchen raffinierten Tricks Kriminelle im Internet versuchen, an die Daten und das Geld der Nutzer zu kommen und gab Tipps, wie man sich dagegen schützen kann.

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Schaufenster des Monats März

Putins Krieg gegen die Ukraine wühlt uns auf und ist unser ständiges Gesprächsthema. Heike Gregorzewski von der Aka-Arbeitsgruppe "Kunstprojekte im öffentlichen Raum" bringt mit ihrem aktuellen Bild für das Schaufenster des Aka-Büros ihre Friedenshoffnung zum Ausdruck: Sie lässt eine weiße Taube über eine in den ukrainischen Farben gelb und blau aufschimmernde Landschaft fliegen.

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Nicht nur Krise, sondern auch Chance

Podiumsgespräch im Aka-Vortragsraum: Was hat Corona mit uns gemacht?

Die Corona-Pandemie hat unseren Alltag in einem nie vorstellbaren Ausmaß verändert. Bei der von Heidrun Bleeck und Sigrid Geisen moderierten Podiumsdiskussion schilderten drei Experten im Aka-Vortragsraum die Folgen aus ihrer beruflichen Perspektive: die Leiterin der Seniorenwohnanlage Johannesviertel der Arbeiterwohlfahrt in der Kasinostraße Christine Köhler-Richter, der Arzt Dr. Predrag Matic, Leiter des medizinischen Versorgungszentrums in Kranichstein, und die Diplom-Psychologin und langjährige Kursleiterin der Aka, Hildegard Schwebel.

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Picasso und seine Frauen

Mit jeder neuen Geliebten wechselte der Kunststil des spanischen Jahrhundertgenies: Ein aufschlussreicher Kunstvortrag von Helmut Linke

Als Pablo Picasso 1973 im Alter von 92 Jahren starb, hinterließ er 1900 Gemälde, 3200 Keramiken, 7000 Zeichnungen, 1200 Skulpturen und 20 000 Grafiken. In seinem Vortrag über den spanischen Maler im Aka-Vortragsraum konzentrierte sich Helmut Linke (Fachbereichsleiter für Kunst bei der Aka) auf die Wechselwirkung zwischen dem Jahrhundertgenie und seinen zahlreichen Partnerinnen. Linke hat ausgerechnet, dass Picasso 77 Jahre in Paar-Beziehungen lebte. Manchmal war eine Liebesbeziehung noch nicht abgeschlossen, als schon die nächste begann. Die längste dauerte 20 Jahre, die kürzeste drei Jahre. 

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Schaufenster des Monats Februar

Die beiden Abgebildeten sind offensichtlich gut behütet. Ihren Dialog können wir uns so vorstellen: "Was machst du?" "Nichts. Ich lasse das Leben auf mich wirken."
Dieses Foto ist im Oktober 2021 in Eltville beim Stopp während einer Fahrradtour entstanden. Nur auf den ersten Blick handelt es sich bei den beiden um Mann und Frau. Tatsächlich sind es zwei Freundinnen, die sich auf einer Bank sitzend am Anblick des Rheins erfreuen. Den muss man sich hinter dem Schwarz dazudenken.

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Neue Ausstellung im Vortragsraum

Parallelwelten - so heißt die neue Ausstellung im Aka-Vortragsraum mit 27 Werken der Kursmitglieder von "Kunstprojekte im öffentlichen Raum". Es sind: Heinz Zeyer, Barbara Zimmer-Schmidt, Petra Neumann-Prystaj, Blanka Pfundstein, Ingrid Hirsmüller, Gisela Uelzelmann-Simon, Christa Bickel, Eva Skatulla, Heike Gregorzewski, Jutta Schaffner, Arnold Roßberg, Patricia Böttger und Gerhard Sanzenbacher.

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Abschied von unserem Riwwelmaddhes

Günter Körner ist gestorben

guenter koerner 2015 marwenEr liebte sein Darmstadt und kannte dort so ziemlich alle Ecken. Und er gab dieses Wissen weiter, überall da, wo er engagiert war. So auch in der Aka. Dietmar Thiesies,  Gründungsmitglied und ehemaliger Arbeitskollege des „bekennenden Heiners“ brachte ihn eines Tages mit zu einer Veranstaltung.

Es war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft….

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Schaufenster des Monats Januar

Wenn wir jetzt durch einen Wald spazieren, liegen uns - verweht und verwelkt - jene Blätter zu Füßen, an deren herrlichen Grüntönen wir uns 2021 lange erfreuen durften. Auf unserem ersten Schaufensterbild im neuen Jahr richtet Blanka Pfundstein, Mitglied der Aka-Arbeitsgruppe "Kunstprojekte im öffentlichen Raum", ihren Fokus auf die Formenvielfalt von "toten Blättern", die sie dazu angeregt hat, einen malerischen Abschiedsgruß an den Herbst zu komponieren. Das Grün wirkt auf ihrem Gemälde wie ein Hoffnungsschimmer: Bestimmt wird es bald wieder neue Blätter geben.

Text und Foto: Petra Neumann-Prystaj