Akademie 55plus Darmstadt - Berichte 2013

Verantwortlich dafür, dass über die Aktivitäten der Aka 55plus auf der Homepage und in den Newslettern berichtet wird, ist das "Reporter"-Team bestehend aus Heidrun Bleeck (hb), Marika Dietrich (mika), Sigrid Geisen (sg), Petra Neumann-Prystaj (pep);  Klaus-Peter Reis (kpr),  Walter Schwebel (wsw) und Margret Wendling (marwen). Die Texte werden jeweils mit den genannten Kürzeln unterzeichnet.

Die Kunst des Sehens: Rainer Maria Rilke

Wer kennt ihn nicht aus der Schulzeit, den „Panther“ (1907) von Rainer Maria Rilke? Er gehört zu jenen Gedichten aus der Pariser Zeit des Dichters, für die er sich, den Rat des Bildhauers Auguste Rodin befolgend, in der Kunst des Sehens übte. Dafür bot sich unter anderem der Zoo im Jardin des Plantes an.

Der 60 Jahre alte Philosoph Dr. Peter Vollbrecht (Esslingen) trug seinem Publikum im Wohnstift Kranichstein mehrere Rilke-Gedichte vor, um danach, unterstützt von den Zuhörerinnen und Zuhörern, auf ihre Feinheiten einzugehen.

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„Eben mal nicht aufgepasst?“

Tür abgeschlossen? Bügeleisen aus? Herd ausgeschaltet? Wer kennt diese Fragen an sich selbst nicht aus eigener Erfahrung. An viele Routinehandlungen erinnern wir uns schon nach kurzer Zeit nicht mehr. Und das ist nicht eine Frage des Alters.
Unsere Konzentrationsfähigkeit wird im Alltag stark beansprucht. Die Konzentration nimmt dann ab, wenn wir unsere Aufmerksamkeit zwischen vielen Dingen teilen müssen. Wie schaffen wir es konzentriert bei einer Sache zu bleiben? Bei der Veranstaltung von Marianne Wahnrau gab es viele Tipps.

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Wenn die Diagnose „Krebs“ lautet,...

... bedeutet das für die betroffene Person einen „Sturz aus der normalen Wirklichkeit“.
Die Reaktionen sind individuell verschieden. Rückzug, Angst, Depression aber auch Ärger und Aggression können auftreten und immer wieder die Hoffnung, es handle sich um einen Irrtum, es sei gar nicht wahr.
Hier, so Frau Dr. Mihm, Chefärztin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, setzt die therapeutische Arbeit der Psychoonkologie an. Sie bietet den Betroffenen professionelle Hilfe zur Bewältigung ihrer Gefühlslage an.

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Mediation statt Rosenkrieg

Die Frau hat von ihrem Geld eine Orange gekauft. Ihr Mitbewohner nimmt ihr die Frucht weg und beginnt, sie zu schälen. Daraufhin droht die erboste Frau mit harten Konsequenzen. Mit einem gespielten Streit um eine mitgebrachte Orange eröffneten die Darmstädter Rechtsanwältin Eva Maria Haubner und der in der Entwicklungshilfe tätige Christian Müller ihr Aka-Seminar über den Ablauf einer Mediation.

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Ingenieure ohne Grenzen

Nanu, ist das heute eine „Aka 20plus-Veranstaltung?“ mag sich mancher beim Betreten des Seminarraums gedacht haben. Denn nicht der Senior Harald Behr bestritt den größten Teil des Abends, sondern drei Studenten der TU erklärten anschaulich, ...

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Besuch beim Weststadt Verlag

Eine Gruppe von Literatur-Interessierten der Aka besuchte den erst seit 2006 bestehenden Weststadt Verlag am Rande der Darmstädter Waldkolonie. Die Gründerin und jetzige Leiterin, Isolde Nees, hatte ihr vielfältiges Berufsleben beendet und gab ihrer bunten Biografie, auch wegen der Nigeria-Aufenthalte, die Form eines Romans („Der Schlangenkreis“ – ein Afrikaroman der besonderen Art).

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Der ideale Faust-Komponist: Mozart?

Rund 60 Opern - man lese und staune - kann man in der Musikliteratur zum Fauststoff finden. Doch viele Musikkenner der heutigen und vergangener Zeiten haben behauptet, dass es wohl Mozart am besten gekonnt hätte, wenn er nicht ach so früh verstorben wäre. So müssen wir uns mit anderen mehr oder weniger bekannten Komponisten begnügen, die genug Zeit hatten, sich mit Mephisto, Gretchen und der ganzen Tragödie von Schuld und Erlösung zu beschäftigen.

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ENCANTE-Versunkene Zauberwelten Brasiliens

Diese AKA-Gemeinde ist doch ein bildungshungriges Völkchen! Der Vortragsraum war schon 20 Minuten vor Beginn gerammelt voll; gut, dass im Hinterstübchen noch Stühle vorrätig waren. Ein verheißungsvoller Titel „Encante-Versunkene Zauberwelten Brasiliens“ hatte die Mitglieder herbeigelockt.

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Professor Hans-Günter Gassen im Gespräch über das Böse

Infolge eigener Kriegserfahrungen in der Kindheit stellt sich Professor Gassen eindeutig auf die Seite der Gegner von Krieg und Gewalt, bevor er analytisch an das Thema herangeht, das er gerade in seinem jüngsten Buch „Wie das Böse in unsere Köpfe kam“ behandelt hat. Auch er weiß, wie stark das Böse und die Gewalt die Menschen faszinieren:

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Wer erfand den Schrebergarten?

Pub-Quiz im November

„Herbststurm“ nannte sich die Gruppe und fegte ihre Mitbewerber vom Platz. Mit 38, 5 Punkten war Hannelore Sotscheck, Dorothee Rößler, Inga Thaler und Heidi Grünzel der Sieg sicher. Unschlagbar waren sie vor allem im Bereich Erdkunde – regional wie überregional.
Zum vorletzten Mal in diesem Jahr trafen sich die Ratefüchse im Vortragsraum, der durch die Bilder von Doris Zorn ein besonderes Flair bekommen hatte.

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