Spazierengehen allein ist nicht genug,
um fit zu bleiben bis ins hohe Alter.
Groß war das Interesse am Vortrag zum Thema Sturzprophylaxe, den Physiotherapeut und Fitnesstrainer Andreas Friedrichs bei der Akademie 55plus hielt.
Ursache für die zunehmende Sturzgefahr im höheren Alters sei der altersbedingte Abbau der Muskulatur und somit der Kraft beim Stolpern das Gleichgewicht zu halten.
Ab dem Alter von 70 Jahren komme es mindestens einmal im Jahr zu einem Sturz. Häufige Folge: Bruch von Oberschenkelhals, Schulter oder Arm.
Kunst-Tour durch Frankfurt
Bronzegiganten, Riesenwelle und eine kuriose Stahlsäule
Fast fünf Meter ragt er in den Frankfurter Himmel: David mit der Steinschleuder, triumphierend auf dem zerfetzten Kopf des Goliath thronend. Genau vor diesem wuchtigen Bronzemonster von Richard Heß aus dem Jahr 1983, das vor dem Kaufhof an der Hauptwache steht, startete die Kunst-Tour, die Helmut Linke für die Aka-Mitglieder ausgetüftelt hatte. Da er kurzfristig erkrankt war, sprang dankenswerterweise Hans-Dieter Möser ein und führte, unterstützt von Frankfurt-Kenner Klaus-Peter Reis, die Aka-Gruppe aus Darmstadt souverän durch eine überraschend kunstreiche Innenstadt.
Hauptsache: ROT! Kunstausstellung im Vortragsraum
Neue Kunstausstellung des Aka-Arbeitskreises „Kunstprojekte im öffentlichen Raum“
„Hauptsache: ROT!“ ist das Motto, ist der Titel der neuen Ausstellung, die Mitglieder des Arbeitskreises mit ihren Beiträgen – darunter Collagen und zum Teil bearbeitete Fotografien – gestalten.
Der Aka-Vortragsraum hat über Weihnachten einen neuen Wandanstrich erhalten. Er wirkt jetzt frischer und moderner, aber auch ein wenig steril.
Bei elf Seen und einem Fluss
Aka-Tagesausflug mit Christa Röglin zu einem früheren Basaltabbaugebiet
Das Wetter: trüb-grau, aber niederschlagsfrei. Der Boden: matschig und pfützenreich. Die Stimmung: trotzdem gut. Klar, bei Sonnenschein und etwas höheren Temperaturen wäre die 10-Kilometer-Rundwanderung um die Dietesheimer Steinbruchseen herzerwärmender gewesen. Aber die Aka-Gruppe aus Darmstadt bekam bei dieser 33. von Christa Röglin für die Aka ausgearbeitete Wanderung doch zumindest eine Ahnung von der eigenwilligen Atmosphäre dieses Ausflugsziels und Naturschutzgebiets in der Nähe von Hanau.
Besuch im Kontrollzentrum der Europäischen Weltraumorganisation (ESOC)
Das ESOC (European Space Operations Centre) macht Darmstadt international bekannt. Es ist das Satelittenkontrollzentrum der Europäischen Weltraumorganisation ESA (European Space Agency). 800 hoch spezialisierte Wissenschaftler und Techniker arbeiten dort. Wir kennen das Kontrollzentrum aus Fernsehberichten mit Bildern aus dem Hauptkontrollraum, wo eine Schar von Wissenschaftlern gespannt den Start der Rakete beobachtet, die einen neuen Satelliten in den Weltraum befördert.
Pioniere der Windenergie
Ein Ausflug zu den Windrädern auf der Neutscher Höhe
Eine größere Gruppe von Aka Mitgliedern nutzte die Gelegenheit, Windräder vor Ort zu erkunden. Mit Bernhard Hein besichtigten wir die Windräder auf der Neutscher Höhe, oberhalb von Seeheim gelegen.
Windenergieanlagen sind eine gute Ergänzung zur Solaranlagen, welche primär in den Sommermonaten Energie erzeugen. Wind dagegen dominiert in den kühleren Monaten.
„Leben in Etagen“
Knapp 100 Jahre Zeitgeschichte in Darmstadt versprach Petra Neumann-Prystaj in ihrer Einführung zur Lesung von Barbara Zeizinger aus ihrem im Januar 2025 erschienenen Buch „Leben in Etagen“. Die Moderatorin stellte die Darmstädter Autorin und ihren Lebensweg im Literaturhaus den Aka-Mitgliedern und Gästen kurz vor und vertiefte einige Aspekte im Gespräch mit der Autorin.
Der erfolgreiche Fehlschlag
Oder: Was hat Führungsqualität mit der Antarktis-Expedition von Sir Ernest Shackleton zu tun?
„Ich entführe Sie in eine kalte Welt“, warnte Professorin Dr. Marlies W. Fröse bei der Einstimmung auf ihren Vortrag über Führungsqualitäten unter extremen Bedingungen. Die Geistes- und Sozialwissenschaftlerin berät Führungskräfte bei Organisationsentwicklung und Konfliktmanagement und erklärte den Aka-Mitgliedern mit einer Powerpointpräsentation, wie der zum Führungsmythos gewordene Ire Sir Ernest Shackleton (1874 – 1922) eine Extremsituation gemeistert hat.




